Weihnachtsgänse aus Freilandhaltung

Tierwohl und Haltung

Unser Motto:
Tierwohl und Tiergesundheit gehen vor dem wirtschaftlichen Ertrag!

Unsere Gänse holen wir im Alter von ca. zwei Tagen etwa Mitte April  auf unseren Hof. Dort verbringen sie die ersten zwei bis drei Wochen in einem speziell dafür vorbereiteten Stall in einer warmen, tiefen Stroheinstreu.
Die Stalltemperatur wird langsam von ca. 32° C auf 18 ° C gesenkt. In den ersten zwei Wochen erhalten sie spezielles Gösselfutter. Dieses wird im Anschluss daran "schleichend" gegen frisches Grünfutter aus unserer Weide ausgetauscht. Jeder Sonnenstrahl wird jetzt bereits ausgenutzt um die Gänse bereits so früh wie möglich an ihre naturnahe Weide zu gewöhnen. Sobald das Wetter und die beginnende Durchfiederung der Gänse dieses zulassen, verbringen sie immer mehr Zeit draußen, bis sie schließlich den ganzen Tag auf unserer ca. 20.000 m² großen Weide bei jedem Wind und Wetter ausgelassen ihre Freiheit genießen. 



Zu ihrem Schutz werden die Tiere jeden Abend von uns in den fuchs- und mardersicheren Stall geleitet. Diesen Weg haben die Tiere schnell gelernt. Aber besonders freuen sie sich jeden Morgen mit lautem Geschnatter darauf, wenn wir die Klappe öffnen und sie auf direktem Weg zu ihrem kleinen "Gänsebad" laufen. In der Weide ist extra für sie neben einer Tränke mit frischem Trinkwasser auch eine Bademöglichkeit vorhanden, die jeden Tag gereinigt und mit frischen Wasser für neue Badefreuden für sie bereit steht.





Letztlich aus unserer Sicht unverzichtbar für ein glückliches und gesundes Gänseleben.


Ein Wort zur Extensivierung ...

Unsere Weideflächen werden ausschließlich extensiv bewirtschaftet. Was bedeutet das?

Entgegen der "normalen"/ intensiven landwirtschaftlichen Nutzung ist bei der extensiven Weidenutzung jeglicher Einsatz von Spritzmitteln verboten. Unerwünschte Pflanzen wie z.B. größere Mengen an Brennnesseln, die von den Tieren auch nicht gefressen werden, können nur durch rein mechanische Bearbeitung reduziert werden. Dieses erfolgt durch Abmähen oder Mulchen dieser Bereiche.
Ein weiterer, wesentlicher Unterschied ist bei der extensiven Weidenutzung gegenüber der klassischen Landwirtschaft das Verbot von jeglicher Art von nichtbiologischen Düngern. Kunstdünger, Klärschlamm oder ähnliches ist alles tabu. Aber auch der Einsatz von biologischem Dünger, wie z.B. Stallmist ist auch stark eingeschränkt. Es darf nur soviel auf die jeweilige Fläche aufgebracht werden, wie durch eine geringe Beweidung mit Tieren auch natürlich aufgebracht würde.
Außerdem ist der Tierbestand entsprechend zur vorhandenen Weidefläche in seiner Anzahl stark beschränkt. Dieses verhindert zusätzlich eine Überdüngung der genutzten Flächen.

All diese Auflagen werden durch die zuständige Kontrollstelle regelmäßig bei Außenterminen überprüft.

Durch die genannten Auflagen und deren Kontrolle ist gewährleistet, dass die Weiden in einer ausgewogenen Art und Weise naturnah bewirtschaftet werden und durch eine geringe Anzahl von Abweidungen bzw. Abmähen der Weide entwickelt sich eine deutlich größere Artenvielfalt an Fauna und Flora als auf "herkömmlichen" Weiden.

Was bringt das Ihnen?

Die Weide stellt das Futter für unsere Tiere da. Dieses ist die Grundlage für eine naturnahe, artgerechte Aufzucht und Tierhaltung. Eine artenreiche Weide, die frei von chemischen Eingriffen durch Pestizide, Kunstdünger, anderen naturfremden Stoffen ist, und eine langsame, schonende Aufzucht der Tiere ermöglichen erst die gesunde Entwicklung unserer Tiere.
Nur so können wir die Qualtität für Sie erzeugen, die Sie zu Recht von unseren Gänsen erwarten.
 

Was wir nicht verschweigen wollen:

Auch nach dem glücklichsten Gänseleben steht am Ende die Schlachtung der Tiere. Dieses erfolgt selbstverständlich in einem dafür zugelassenen und zertifizierten Betrieb, der einen sauberen und küchenfertigen Gänsebraten für Sie  erstellt.

 
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